Worauf muss ich bei Aktivkohle achten?

Aktivkohle-Pulver, Tipps für den Alltag

Unser Schweizer Ableger des grössten Aktivkohleproduzenten der Welt hat etwa 150 verschiedene Sorten im Angebot. Eine ganz schöne Menge. Zuerst können diese in drei Hauptgruppen unterschieden werden: 

  • Pulver-Aktivkohle (PAC)

  • Granulierte Aktivkohle (GAC)

  • Extrudierte Aktivkohle

Im zweiten Schritt wird dann nach dem Anwendungsbereich selektiert. Da es hier darum gehen soll eigene Food-Kreationen zu machen werden die granulierte- und extrudierte-Aktivkohle ad Acta gelegt.

Die Pulver Aktivkohle (PAC) kann insbesondere für die folgenden Anwendungsfelder benutzt werden:

  • Luftreinigung

  • Aufbereitung von Chemikalien und Katalysatoren

  • Lebensmittel und Getränke

  • Arzneimittel

  • Wasseraufbereitung

Wir kommen der Sache langsam näher. Ganz wichtig, wenn Ihr selber recherchiert(!) Aktivkohle wird auch zur Entfärbung von Lebensmittel bzw. zur Reinigung verwendet – Solche Aktivkohle ist nicht geeignet um Food-Kreationen zu zaubern. 

Was dann sicher noch wichtig ist, je feiner die Korngrösse desto besser. Gerade für Smoothies oder das Black Water. Die Korngrösse wird jeweils in D10, D50, D90 angegeben. Das steht für die Partikelgrössenverteilung. Kennt Ihr eventuell aus den Statistik-Vorlesungen. Schlussendlich bedeutet es bspw. wenn D10 einen Wert von 0,63µm „Müh“ hat, dass 10% der Körner/Partikel kleiner als 0,63µm „Müh“ sind. Also wichtig für Euch: Je kleiner der „Müh“-Wert desto besser!

Wir würden euch empfehlen pflanzliche Aktivkohle zu verwenden. Unter den pflanzlichen Kohlen gibts Bambus, Olivenkernen, Kokonussschalen & ganz normales Holz. Was wir gelernt haben ist, dass normales Holz und Kokosnussschalen „tendenziell“ die höchsten Adsorptionswerte hätten. Wichtig für Euch: pflanzliche Aktivkohle für Food-Kreationen verwenden.

Falls Ihr Aktivkohlepulver für Zahnaufhellung kauft, schaut unbedingt auf die Inhaltsstoffe. Viele Powders (unseres natürlich nicht(!)) haben viele Zusatzstoffe die Ihr so garantiert nicht im Essen haben wollt. Da ist also ein bisschen Vorsicht geboten. Wir empfehlen also: Verwendet keine Aktivkohle aus Kosmetika für Food-Kreationen.

So, wir hoffen, dass Ihr nun wisst worauf Ihr bei Aktivkohle für Food achten müsst. Wir wünschen euch viel Erfolg bei euren Kreationen. Wir freuen uns sehr auf Feedback.

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